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Das Alpaka

Wer sind sie und warum?

Eine kurze Zusammenfassung, trifft auf eigene Erfahrungen.

Alpakas stammen ursprünglich aus Südamerika und wurden vor allem in Peru, Chile und Bolivien gehalten. Ihren Weg nach Frohnleiten haben sie vor über 5.000 Jahren begonnen. Damals wurden sie domestiziert, wobei ihre wertvolle Wolle nur den Inkakönigen vorbehalten war.

Zu unserem Glück werden Alpakas mittlerweile weltweit gezüchtet und Produkte aus ihrer hervorragenden Wolle stehen auch uns zur Verfügung.


Durch die stark schwankenden Temperaturen in den Anden entwickelten die Neuweltkameliden eine tolle, ausgleichende Funktionsfaser, die im Winter warm hält und im Sommer kühlt. Das alles funktioniert am Besten, wenn die Tiere eine sehr feine Faser haben. Also liegt es in unserem züchterischen Verständnis, die Faser der Tiere fein zu halten und dies von Generation zu Generation zu verbessern.

Alpakas sind sehr genügsame Tiere. Ausreichend Heu, Wasser und Weidefläche gehören zu den essentiellen Gegebenheiten.

Wir als Züchter kommen auch unserer Verantwortung der Pflege unserer Tiere nach. Somit werden die Tiere geimpft, entwurmt und bekommen regelmäßig ihre Nägel geschnitten.

Als Herdentiere sind sie nicht gerne alleine und benötigen mindestens ein zweites Alpaka. Wir empfehlen eine kleine Herde von mindestens fünf Tieren. Aus eigener Erfahrung ist es ein stressfreieres und angenehmeres Leben für die Tiere, je größer ihre Gesellschaft ist.

Alpakas haben sich unter harten Bedingungen entwickelt und fühlen sich in einem ganzjährigen Offenstall sehr wohl. Sie verwerten Futter besser als andere domestizierte Arten.

Besonders durch ihre Anpassung auf die ökologischen Bedingungen im Grünland und ihr gutmütiges Wesen sind die Neuweltkameliden das perfekte Bindeglied zwischen Landwirtschaft und Tourismus geworden. 

 

Wissenswertes

Alpakas werden zwischen 20 und 25 Jahre alt und bis zu einem Meter hoch. Sie sind sehr zäh und robust sowie sehr empfindsame und soziale Tiere.

Die Hauptnahrung für Alpakas ist Gras im Sommer und Heu im Winter. Durch die harten Bedingungen in ihrer Heimat sind sie ausgezeichnete Futterverwerter.